Steffen fäth Vertrag

Der weltbeste Spieler aller Zeiten, Ivano Balic (35), hat den Vertrag beim deutschen Team HSG Wetzlar verlängert. Handball… Der legendäre Handball-Mozzart Ivano Balic (35) verlängert den Vertrag mit der HSG Wetzlar um ein oder zwei… Die vergangene nationale und internationale Saison war für die Rhein-Neckar Löwen wie eine Achterbahnfahrt: Zunächst schieden sie in der VELUX EHF Champions League zum vierten Mal in Folge aus, holten dann zum ersten Mal überhaupt den DFB-Pokal und ließen in den letzten vier Wettkampfrunden endlich den Bundesliga-Pokal aus den Händen gleiten. In der neuen Saison – zuletzt mit dem Dänen Nikolaj Jacobsen als Trainer – wollen die Löwen mehr Stabilität und hoffen, mindestens noch eine Etappe der Champions League “überleben” zu können. Drei Fragen vor der neuen Saison: – Können die Löwen ihren letzten 16 Fluch beenden? In den vergangenen vier Spielzeiten scheiterten die Rhein-Neckar Löwen immer in der 16. Saison gegen Szeged, Zagreb, Kiel und in der letzten Saison gegen Kielce. “Wir wollen dieses Mal auf jeden Fall noch weiter gehen. Das Viertelfinale ist unser großes internationales Ziel”, sagt Managerin Jennifer Kettermann. In dieser Saison ist es jedoch noch schwieriger, es in die Runde der letzten 16 zu schaffen, da die Löwen in der Gruppenphase auf die Champions-League-Sieger von 2015, 2016, 2017 und 2018 sowie den dreimaligen Finalisten Veszprém treffen. Der Kader scheint stark genug zu sein, um diese Gegner zu übernehmen, aber man kennt die Verletzungssituation und die Belastung aus der Bundesliga nie. “Wir sind definitiv nicht die Favoriten in unserer Gruppe, denn Teams wie Veszprém und Barcelona spielen nicht in so starken nationalen Wettbewerben , sie sollen mehr Power haben, wenn es darauf ankommt”, sagt Teamkapitän Andy Schmid. – Wie ist die Situation mit Löwen-Arena? Da die Heimspiele aller deutschen Mannschaften in der VELUX EHF Champions League 2018/19 am Mittwochabend ausgetragen werden und der Mittwoch kein Spieltag für den Deutschen Eishockey-Bundesligisten Mannheim Adler ist, haben die Rhein-Neckar Löwen eine internationale Premiere.

Alle Champions-League-Spiele werden in ihrer “regulären Heimat”, der SAP Arena, ausgetragen, so dass das Team nicht nach Frankfurt oder St. Leon-Rot reisen muss. “Die Fans kennen die Termine und den Ort, was ihnen die Planung erleichtert”, sagt Kettemann. Unmittelbar nach der Auslosung starteten die Löwen eine Gruppenphase und hoffen von Beginn an auf eine hohe Beteiligung, wenn sie in Mannheim gegen Barcelona antreten. – Wie wird der neu komponierte Mittelblock funktionieren? Als Hendrik Pekeler nach Kiel wechselte, Kristian Bliznac seine Karriere beendete und Kim Ekdahl du Rietz zu Paris wechselte, wird Löwens spanischer Abwehrchef Gedeon Guardiola einige neue Nachbarn im Mittelblock haben. Körperlich ist der Serbe Ilija Abutovic (Champions-League-Sieger mit Vardar 2017) der neue Pekeler, aber auch der neue Schwede Jesper Nielsen soll eine zentrale Rolle in der Verteidigung spielen. Beide Neuzugänge sind erfahren genug, um Löwens Defensivsystem schnell zu verstehen. Daher könnte der Mittelblock sogar stärker sein als in der vergangenen Saison. Im Rampenlicht: Steffen Fäth Willkommen zurück, wo alles begann – das ist die Situation für Steffen Fäth. Der erste Profivertrag der EHF EURO 2016 und Olympiasieger war mit 18 Jahren bei den Rhein-Neckar Löwen. Nach nur einem Jahr wechselte er nach Gummersbach, spielte dann für Wetzlar und Berlin und kommt nun als EHF-Pokalsieger nach Mannheim, um die erste Champions-League-Saison seiner Karriere zu spielen. Fäth hat sich seit seinem Ausscheiden bei den Löwen zu einem Nationalspieler und einem der besten Deutschen Distanzschützen und Spielmacher entwickelt.

Die Erwartungen sind hoch, aber Fäth ist körperlich und mental stark genug, um diesem Druck standzuhalten. Selbstwertgefühl “Wir stehen in dieser Saison nur auf Top-Seiten. Es ist die härteste Champions-League-Gruppenphase aller Zeiten”, sagt ManagerKettemann, die im Juni in Köln ihr Zertifikat für die Europäische Handball-Managerin erhielt.