Tarifvertrag für die holz und kunststoff verarbeitende industrie

Traditionell ist die Abdeckung durch einen branchenweiten Tarifvertrag mit der Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband verbunden, der Vertragspartei ist. Wie Völkl berichtet, trifft dies nicht mehr auf eine große Zahl von Arbeitgeberverbänden zu, die von der neuen Studie erfasst werden. Ende der 1980er Jahre führte der Verband der Arbeitgeber in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz e.V. als erster von mehreren Verbänden einen Sondermitgliedschaftsstatus ein, den sogenannten “Ohne Tarifvertrag”, der den Unternehmen das gesamte Leistungsspektrum des Verbandes bietet, sie aber von der Pflicht entbindet, die im branchenweiten Tarifvertrag festgelegten Standards einzuhalten. Einige Unternehmen nutzten diesen besonderen OT-Status und handelten später Vereinbarungen auf Unternehmensebene aus, oft mit Unterstützung ihres Arbeitgeberverbandes. Die meisten “OT”-Mitglieder haben jedoch einfach ganz auf Tarifverhandlungen verzichtet. Um den Tarifvertrag Ihrer Niederlassung zu finden, klicken Sie hier. Die allgemein anwendbare Natur des Tarifvertrags kann verloren gehen. Die Alternative ist ein normalerweise verbindlicher Tarifvertrag, der nur die Vertragsparteien bindet. Die meisten Tarifverträge der Gewerkschaft sind national und allgemein verbindlich, was bedeutet, dass alle Unternehmen der Branche der Vereinbarung folgen müssen. Die finnische gesetzgebung schreibt keinen Mindestlohn vor. Mindestlöhne sind in branchenspezifischen Tarifverträgen festgelegt.

Darüber hinaus werden Tarifverträge genutzt, um beispielsweise beschäftigungspolitische Gründe, Gehaltserhöhungen und Regelungen für Arbeitszeiten, Überstunden, Wochenferien sowie Abend- und Wochenendarbeit zu vereinbaren. Innerhalb des deutschen Systems branchenweiter “gemusterter” Tarifverhandlungen sind starke Arbeitgeberverbände entscheidend, um ein hohes Niveau der Tarifbindung aufrechtzuerhalten, da diese Verbände Vereinbarungen aushandeln, die für alle ihre Mitgliedsunternehmen unmittelbar bindend sind. Während es auch Einzelarbeitgeber-Verhandlungen gibt, mit solchen Vereinbarungen, die etwa 7 % aller Arbeitnehmer in Westdeutschland und 10 % im Osten abdecken, werden die Grundnormen meist in Verhandlungen zwischen den acht Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und den rund 500 Arbeitgeberverbänden festgelegt, von denen viele direkt oder indirekt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (DGB) angeschlossen sind. , BDA). Bedenken wurden vor allem im Zusammenhang mit der rückläufigen Mitgliederzahl von Gesamtmetall geäußert, den musterbildnenden Arbeitgeberverbänden der metallverarbeitenden Industrie. Weil verlässliche Mitgliederdaten der Arbeitgeberverbände knapp sind, ist die Zukunft der deutschen Arbeitgeberverbände im Wesentlichen mit der Situation von Gesamtmetall verbunden. Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, hat Gesamtmetall seit 1970 kontinuierlich Mitglieder verloren, was am auffälligsten ist, wenn es um den Anteil der Unternehmen in der metallverarbeitenden Industrie geht, die dem Verband angehören.